
Guten Morgen!
Mehr Verhütungsmittel, weniger Führerscheine und noch weniger Frauenhass im Internet brauchen wir. Deinen Morgenmoment schickt dir heute Lisa Wohlgenannt.
#1 Möchtest du das teilen?
Der Verkehr trägt wesentlich zur Klimakrise bei, Städte wollen Autos vermehrt loswerden und doch bleibt der Führerschein ein Symbol des Erwachsenwerdens. Selbst im städtischen Raum. “Warum eigentlich?”, fragt sich Naz Küçüktekin in einem persönlichen Essay.
#2 Lesetipp
Frauen werden zur Zielscheibe - um Klicks zu generieren und um Frauen stumm zu machen. Barbara Blaha analysiert Frauenhass im Netz, den sie auch selbst erfahren musste.
#3 Besser würde gehen
Ein Volksbegehren fordert gratis Verhütung für alle. Konkret lauten die Forderungen:
Kostenlose Kondome und Lecktücher in Apotheken und Drogerien
Gratis hormonelle und nicht-hormonelle Verhütung
Gratis Pille danach
Kostenübernahme von Verhütungsberatung bei Ärzt:innen
Umfassende sexualpädagogische Aufklärung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen
Fehlende oder falsche Verhütung sind ein Risiko - sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft. Gratis Verhütungsmittel würden individuellen Schutz bieten und einen gesellschaftlichen Beitrag zur Eindämmung von sexuell übertragbaren Krankheiten leisten, heißt es.
Dabei soll und darf das Einkommen nicht über die Verhütungsmethode entscheiden. Das ist in Österreich immer noch ein Problem. Im Verhütungsbericht 2024 gaben 37 Prozent der befragten Frauen an, dass sie anders verhüten würden, wenn sie die Kosten nicht selbst tragen müssten. In manchen anderen europäischen Ländern werden die Kosten zumindest teilweise übernommen. Zum Beispiel in Frankreich, Luxemburg oder Portugal.
16 Prozent der Befragten des Verhütungsberichts gaben außerdem an, nicht ausreichend über ihr bevorzugtes Verhütungsmittel zu wissen und sich gerne beraten lassen zu wollen. "Wir haben alle ein Recht darauf, über unsere sexuelle Gesundheit aufgeklärt zu werden", schreiben die Initiator:innen des Volksbegehrens. Sie fordern, dass Verhütungsberatung keine Privatleistung mehr sein soll, sowie altersgerechte Aufklärung an Schulen
Von 15. Juni bis 22. Juni 2026 kannst du das Volksbegehren "Gratis Verhütung für ALLE!" unterzeichnen.
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Hab zwei schöne Tage!
Lisa
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