Das ist die Wiener Miet-Mafia

Seit mehr einem Jahr begleiten wir die Horror-Geschichten der Schrotthäuser in Wien. Heute freuen wir uns, dir unsere neue Doku zu dem Thema vorstellen zu können.

Guten Morgen!

Seit mehr einem Jahr begleiten wir die Horror-Geschichten der Schrotthäuser in Wien. Heute freuen wir uns, dir unsere neue Doku zu dem Thema vorstellen zu können. Das und mehr gibts im heutigen Morgenmoment, geschrieben von Sebastian Panny.

#1 Möchtest du das teilen?

Sie nutzen die Notlage armer Menschen aus, ekeln Bewohner:innen aus Häusern und lassen Gebäude zu Schrotthäusern verkommen. In unserer Doku „Miet-Mafia in Wien: Wie Immobilienhaie Mieter:innen loswerden“ decken wir die Machenschaften der Hinterleute auf:

#2 Hast du das gesehen?

Es gibt nicht wenige Frauen, die VWL studieren. Aber was passiert eigentlich danach mit ihnen? Wohin verschwinden die Ökonom:innen? Das erklärt dir Chefökonomin Katharina Mader in einer neuen Ausgabe #Girlmath:

#3 Besser geht doch

Ständig wird uns Angst gemacht, dass wir uns die Pensionen nicht mehr leisten können. Wir müssen alle länger arbeiten, sonst zerbricht das System. Ein Blick auf die Zahlen durch das Momentum Institut zeigt jedoch: Die Panik ist unbegründet.

Was stimmt: In den kommenden Jahren steigen die Pensionsausgaben etwas stärker an. Denn die geburtenstarke Generation der Boomer geht nach und nach in Pension. Die öffentlichen Pensionsausgaben steigen deswegen von 13,4 Prozent des BIP bis 2032 auf 14,7 Prozent an. Doch dann gehen sie wieder zurück. 2070 werden sie um gerade einmal 0,4 Prozentpunkte höher als aktuell sein. Das liegt auch an bereits umgesetzten Reformen, etwa bei Beamtenpensionen. Die führen in den kommenden Jahren zu Einsparungen.

Dennoch hört man immer die Forderung, das Pensionsantrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln oder generell anzuheben. Das ignoriert, dass wir gar nicht merklich älter werden. Seit über 10 Jahren ist die Lebenserwartung in Österreich stabil. Dabei ist sie bei ärmeren Menschen wesentlich niedriger als bei reicheren. Ein höheres Antrittsalter würde dazu führen, dass sie kaum noch etwas von ihrer Pension haben.

Will man die Ausgaben im Pensionssystem eindämmen, muss man am Arbeitsmarkt ansetzen. Denn dort werden die Pensionen finanziert. Eine wichtige Maßnahme: Der Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit von älteren Menschen. Sie haben es am Arbeitsmarkt besonders schwer. In den zehn Jahren vor der Pension ist die Arbeitslosenquote am höchsten. Fast ein Drittel der Menschen waren 2022 vor der Pension arbeitslos.

#4 MOMENT Live

Unsere Live-Show läuft täglich von Montag bis Donnerstag ab 18 Uhr. Du kannst die Videos immer auch hier nachsehen. Den gestrigen Livestream mit Host Max Leschanz findest du hier. Diesmal ging es um die Frage, welche Pläne die rechts-außen Fraktionen in der EU verfolgen und was der Ausschluss der AfD für Auswirkungen hat.

Einen schönen Mittwoch

Sebastian

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