Guten Morgen!

Was geht in Männern vor, die ihre Partner:innnen betäuben und vergewaltigen? Und was können wir als Gesellschaft tun? Das und mehr in diesem Morgenmoment - heute von Lisa Duschek.

#1 Möchtest du das teilen?

Männer, die ihre Partnerin betäuben und vergewaltigen: Das sei keine neue Form von Gewalt, sagt der Bewährungshelfer Alexander Grohs. Neu sei nur die Vernetzung online. Im Interview erklärt er, wie man mit solchen Tätern arbeitet und was wir als Gesellschaft tun können, um derartige Verbrechen zu verhindern.

#2 Hast du das gesehen?

Es ist heiß. Es ist trocken und Österreich brennt. Von Niederösterreich über das Burgenland bis Tirol mussten Feuerwehren in den vergangenen Wochen immer wieder zu Wald- und Flurbränden ausrücken. Anfang August waren bereits rund 280 solcher Brände registriert und damit schon deutlich mehr als im gesamten Jahr 2025. Besonders auffällig ist, wie groß die verbrannten Flächen 2026 sind. Schon bis Mitte Juni haben fast 200 Hektar Wald gebrannt.

Das Frühjahr war außerdem das trockenste seit Beginn der Messgeschichte. Hitze allein löst keinen Waldbrand aus, aber sie trocknet Böden und Pflanzen stark aus und macht Feuer dadurch viel gefährlicher. Mit längeren Hitze- und Trockenperioden steigt deshalb auch in Österreich die Zahl der Tage mit hoher Waldbrandgefahr – und damit der Bedarf an Prävention.

#3 Spin des Tages

Google-Mitgründer Sergey Brin gibt mehr als 100 Millionen Dollar aus, um eine geplante Milliardärssteuer in Kalifornien zu verhindern. Die Steuer würde einmalig 5 Prozent auf Vermögen über einer Milliarde Dollar einheben und nur rund 200 Menschen betreffen. Für Brin könnte das mehr als 13 Milliarden Dollar kosten bei einem geschätzten Vermögen von rund 267 Milliarden Dollar. Er hätte aber immer noch ein Vermögen von 254 Milliarden Dollar.

Auch in Österreich ist Vermögen extrem ungleich verteilt: Das reichste Zehntel besitzt rund die Hälfte des gesamten Nettovermögens, während die ärmere Hälfte zusammen nur 3,8 Prozent besitzt.

Gegen Vermögensteuern heißt es oft, dass Überreiche dann einfach wegziehen. Ein Blick nach Spanien zeigt aber: Sechs Jahre nach Einführung einer solchen Steuer gab es dort sogar deutlich mehr Menschen mit sehr großen Vermögen, von einer Massenflucht kann also keine Rede sein.

Dass Brin 100 Millionen Dollar ausgeben kann, um eine Steuer zu verhindern, zeigt außerdem, wie groß nicht nur das Vermögen, sondern auch der politische Einfluss von Überreichen sein kann.

Einen angenehmen Start in die Woche wünscht dir

Lisa

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