
Guten Morgen!
Erwachsene Entscheidungen, teureres Schulzeug und billigere E-Autos. Deinen Morgenmoment mischt dir heute Tom Schaffer.
#1 Möchtest du das teilen?
Wenn über Verhütung gesprochen wird, dann selten über die Sterilisation als Frau. In Österreich ist sie ab 25 Jahren erlaubt. Wie das so ist, was es kostet, wieso sie sich dafür entschieden hat und welche Fragen sich Leute dazu bitte schenken sollten, erzählt dir Vanessa bei uns.
#2 Ignoriert
Am Montag begann im Osten von Österreich wieder die Schule. Das ist für Familien eine teure Zeit. Der Schulbedarf kostet im Jahr zwischen 420 Euro (bei 7-jährigen) und 648 Euro (bei 14-jährigen).
Seit 2011 gibt es das "Schulstartgeld", das sie bei den Einkäufen unterstützen soll. 21,40 Euro werden zumindest für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren mit der Familienbeihilfe überwiesen.
Doch diese Hilfe wird immer weniger wert, weil sie nicht automatisch an die Teuerung angepasst wird. Familien können sich heute ein Viertel weniger leisten, als 2011. 41 Euro fehlen laut einer Rechnung des Momentum Instituts.

Aber weil die Regierung Ausgaben kürzt, wird das Schulstartgeld auch in den kommenden Jahren nicht angepasst. Die Lücke wird also größer. Unterdessen steigen die Preise bei Schulheften, Stiften und Mappen ungebremst weiter an.
Um Familien zu helfen, empfiehlt das Momentum Institut eine Anhebung auf 170 Euro. Außerdem sollten auch ältere Jugendliche unterstützt werden. Ihre Hefte sind auch nicht gratis. Darüber hinaus ist die Kinderbetreuung einer der größten Kostenpunkte für Eltern. Ein kostenloses Angebot wäre vor allem für Alleinerziehende finanziell besonders wichtig.
#3 Besser geht doch
Batteriebetriebene Elektroautos sind in Europa im vergangenen Jahr um 33 Prozent günstiger gefahren als Benziner. Der Grund dafür ist hauptsächlich, dass fossile Treibstoffe schneller teurer geworden sind als Strom. Das zeigt ein Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT).
Auch in der Anschaffung werden die E-Autos günstiger. Sie kosten inzwischen gleich viel wie Benziner, denn Batterien sind günstiger geworden. Dabei seien die Autopreise gar nicht so schnell gesunken wie die Batteriekosten, informiert das ICCT. Sie könnten in den kommenden Jahren also noch günstiger werden. "Anstatt den Kurs umzukehren, müssen die europäischen Automobilhersteller ihre Investitionen in die Elektrifizierung aufrechterhalten und vertiefen. Der Wettbewerb auf diesem Markt wird sich verschärfen", sagt Peter Mock, Direktor für ICCT Europe.
Das Angebot an E-Autos in unterschiedlichen Preiskategorien ist gestiegen, ebenso die Nachfrage. Von allen produzierten Autos zwischen 2020 und 2025 waren 19 Prozent batteriebetriebene E-Autos. Der Anteil von Verbrennern sank von 91 auf 72 Prozent. Die Entwicklung geht also ganz klar hin zu Elektroautos. Am Verbrenner festzuhalten, wie konservative und rechte Parteien das gerne tun, schadet demnach nicht nur dem Klima, sondern auch der Wirtschaft. Für eine nachhaltige Verkehrswende brauchen wir jedoch vor allem mehr Öffis, Radwege und Fußwege. Je weniger Autos, desto nachhaltiger.
Open House beim Momentum Institut

Am 17. September ab 16:00 Uhr öffnet das Momentum Institut seine Türen! Komm vorbei, lerne unsere Arbeit und unser Team kennen und verbringe einen Nachmittag mit uns. Wir freuen uns auf spannende Gespräche mit dir!
Was erwartet dich?
Um 18:00 Uhr spricht Barbara Blaha.
Der Momentum-Photocorner: Halte deinen persönlichen Momentum-Moment fest und teile ihn direkt auf Social Media.
Wo? Märzstraße 42/1, 1150 Wien
Wann? 17. September, ab 16:00 Uhr
Wir freuen uns auf dich!
Einen schönen Dienstag wünscht dir
Tom
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