Guten Morgen!

Prosfygika ist nicht das Medikament gegen die Pflegekrise. Dein Morgenmoment liefert dir dafür alle Nachrichten-Werte. Das soll ein total gut funktionierendes Wortspiel auf Nährwerte sein, sagt Tom Schaffer.

#1 Möchtest du das teilen?

Wir laufen mit Anlauf in die Pflegekrise. Aber die Politik tut bestenfalls das absolute Minimum. “Wenn der Staat Pflege nicht organisiert, verschwindet diese Arbeit ja nicht”, kommentiert Barbara Blaha.

#2 Ignoriert

In Athen hat sich über viele Jahre eine selbstverwaltete Nachbarschaft für etwa 400 Menschen gebildet. Doch “Prosfygika” soll Plänen der Stadt zum Opfer fallen. Aus Protest gehen Bewohner:innen in den Hungerstreik – “bis zum Tod”. Auch in Wien hungern Leute dafür - und gehen auf die Straße.

#3 Besser geht doch

Grenzüberschreitendes Zugfahren innerhalb der EU ist oft ein ziemlicher Krampf. Reisende müssen oft mehrere Anbieter und unübersichtliche Plattformen nutzen, oder sind mit intransparenten Gebühren konfrontiert. Die EU-Kommission möchte das nun endlich ändern: Eine zentrale digitale Plattform soll in Zukunft Buchungen für länderübergreifende Reisen ermöglichen. Die nationalen Zuggesellschaften wären nach dem Plan der EU-Kommission dazu verpflichtet, mitzumachen.

Der Vorschlag würde Reisenden das Leben in vieler Hinsicht leichter machen. Mit einer Buchung bekommt man ein Ticket für die gesamte Strecke – wie beim Fliegen. Preise für Zugtickets sollen einheitlich und transparent angeboten werden. Rückerstattungen für verspätete oder ausgefallene Züge sollen ebenfalls zentral abgewickelt werden. Reisende könnten durch das neue System insgesamt rund 350 Millionen Euro pro Jahr sparen. Das EU-Parlament und der europäische Rat müssen aber erst noch über den Vorschlag der Kommission abstimmen. 

#4 MOMENT Live

In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) ging es diesmal um den Songcontest und die politischen Debatten darum.

Du kannst die Videos immer auch hier auf Youtube nachsehen.

#5 In eigener Sache

Das Momentum Institut braucht deine Unterstützung für seine Forschung! Warst du während des Hochwassers im September 2024 in einer Pflegeeinrichtung in Niederösterreich tätig – als Pflegekraft oder in einer Leitungs- bzw. Verwaltungsfunktion in einem Pflegeheim? Für ein Forschungsprojekt untersuchen Ökonom:innen des Momentum Instituts (mit Kolleg:innen von BOKU, TU Wien und JKU Linz), wie sich das Hochwasser auf Pflegeeinrichtungen und ihre Mitarbeiter:innen sowie die Versorung vor Ort ausgewirkt hat.

Ziel ist es, Care-Arbeit in Krisensituationen sichtbar zu machen und gemeinsam mit Pflegeeinrichtungen praxisnahe Empfehlungen zu entwickeln. Der anonyme Fragebogen (hier findest du ihn) dauert nur wenige Minuten – deine Erfahrungen zählen! Danke! (Hinweis: Wenn du deine Erfahrungen in einem persönlichen Gespräch teilen möchtest, kannst du am Ende des Fragebogens deine Kontaktdaten hinterlassen.) Warst du selbst nicht betroffen warst, aber kennst Personen, die es waren? Bitte gerne weiterleiten!

Schönes Wochenende!

Tom

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