Höhere Löhne? Was fällt euch ein?

Der Kampf der Beschäftigten um höhere Löhne ist besonders hart in diesem Jahr. Manche meinen, dass die Menschen überhaupt nicht mehr Kaufkraft brauchen. Äh, doch.

Guten Morgen!

Der Kampf der Beschäftigten um höhere Löhne ist besonders hart in diesem Jahr. Manche meinen, dass die Menschen überhaupt nicht mehr Kaufkraft brauchen. Äh, doch. Dein Morgenmoment, heute von Andreas Bachmann.

#1 Möchtest du das teilen?

Jede fünfte Frau erfährt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Mehr als jede vierte Frau wurde am Arbeitsplatz sexuell belästigt. 2023 wurden in Österreich schon 25 Frauen ermordet. Gewalt gegen Frauen ist kein unabwendbares Naturereignis, erklärt Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne.

#2 Spin des Tages

Die Metaller:innen und Handelsbeschäftigten kämpfen gerade hart dafür, zumindest die Inflation des vergangenen Jahres bei ihren Löhnen abgegolten zu bekommen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder? Arbeitgeber:innen sehen das nicht so. Der neoliberale Thinktank Agenda Austria fragt: Braucht es Lohnerhöhungen wirklich? Und findet: Nein. Es gab ja „unzählige“ Hilfsleistungen des Staates. Das muss reichen.

Es sei nicht Aufgabe der Unternehmen, die Kaufkraft der Menschen zu sichern, sagt Agenda Austria. Wir fragen uns: Was ist dann die Aufgabe von Unternehmen und wieso arbeiten Menschen für sie? Richtig: Vor allem, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Um ihre Mieten zu zahlen, Essen zu kaufen, die Wohnung zu heizen. Wegen der hohen Inflation ist das für viele immer schwieriger. Deshalb braucht es Lohnerhöhungen.

Die Hilfsleistungen des Staates zahlen sich die Steuerzahler:innen übrigens fast vollständig selbst. 80 von 100 Steuer-Euro kommen aus Arbeit und Konsum. Daraus zahlen wir alle übrigens auch die Milliardenhilfen für Unternehmen.

#3 Besser geht doch

Sonst harte Konkurrenten auf der Weltbühne, jetzt im Klimaschutz vereint. Die USA und China haben vereinbart, gemeinsam weniger klimaschädliche Treibhausgase auszustoßen. Die Staatschefs Xi Jinping und Joe Biden einigten sich darauf, erneuerbare Energien auszubauen und ihren CO₂-Ausstoß zu senken. Das berichtet die New York Times. 

Bisher kritisieren sich beide Länder gegenseitig, zu wenig für den Klimaschutz zu tun. Die USA und China sind weltweit die Länder mit dem höchsten CO₂-Ausstoß, zusammen sind es 43%. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sie ihre Emissionen stark senken, und auch mit Europa beim Klimaschutz vorangehen.

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Andreas

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