Guten Morgen!

Wieso wir über Smart Glasses sprechen sollten, wie Tourist:innen in Kärnten und Salzburg die Öffis mitfinanzieren und mehr in diesem Morgenmoment - heute von Lisa Duschek

#1 Möchtest du das teilen?

Sogenannte Smart Glasses werden immer unauffälliger. Sie werden schon jetzt massenhaft gegen Frauen eingesetzt - und zu unser aller Überwachung. Wie können wir uns dagegen wehren? Darüber sprechen Yasmin Maatouk und Jean Philippe Kindler in der neuen Folge von ZÜNDSTOFF.

Übrigens: Am 2. November ist ZÜNDSTOFF wieder LIVE in der Kulisse Wien. Hol dir dein Ticket dafür!

#2 Besser geht doch

Ab November können Tourist:innen in Kärnten fast alle öffentlichen Verkehrsmittel ohne zusätzliches Ticket nutzen - darunter auch Rufbusse und Sammeltaxis. Finanziert wird das Angebot durch eine höhere Aufenthaltsabgabe, die von 2,70 auf 4,50 Euro pro Person und Nacht steigt. Davon sind 90 Cent für den öffentlichen Verkehr vorgesehen. Damit sollen Urlaubsgäste öfter Öffis statt das Auto nutzen.

Ein ähnliches Modell gibt es in Salzburg bereits seit Mai 2025, wo im ersten Jahr rund zehn Millionen Euro durch die Mobilitätsabgabe eingenommen wurden. Ab 2027 sollen es dort sogar 20 Millionen Euro jährlich werden, von denen zwölf Millionen in die Verbesserung des Öffi-Angebots fließen sollen. So trägt der Tourismus zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs bei, von dem nicht nur Urlaubsgäste, sondern auch die Menschen vor Ort profitieren können.

#3 Zahl des Tages

Die geplante Wehrdienstreform soll den Staat laut einer Kostenschätzung des Verteidigungsministeriums zwischen 2027 und 2031 rund 985 Millionen Euro zusätzlich kosten. Nach der Reform sollen junge Männer einen Monat länger beim Bundesheer dienen und in den folgenden Jahren insgesamt 60 verpflichtende Milizübungstage absolvieren. Auch der Zivildienst könnte von neun auf elf Monate verlängert werden.

Die Reform kostet aber nicht nur Steuergeld: Betroffene müssen dafür auch Ausbildung, Studium oder Berufseinstieg länger unterbrechen. Diese gesellschaftlichen Kosten sind in der Milliarde nicht enthalten.

Die Regierung will damit die Ausbildung der Soldaten verbessern und die Miliz stärken, damit im Ernstfall mehr Menschen einsatzbereit wären. Eine Alternative wäre ein professionelles Freiwilligen- oder Berufsheer, das allerdings ebenfalls ausreichend Personal und Finanzierung bräuchte.

Einen entspannten Tag wünscht dir

Lisa

Unterstütze MOMENT.at

MOMENT.at arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke!

Reply

Avatar

or to participate