Guten Morgen!

Die Reichen haben ihr Geld leider nicht freiwillig hergegeben und die Presse findet Feiertage ökonomisch nicht mehr tragbar. Wir finden diese Zustände nicht mehr tragbar und halten diesen Morgenmoment dagegen. Der kommt von Luca Niederdorfer.

#1 Möchtest du das teilen?

Die Schweizerische Volkspartei (SVP), die trotz ihres Namens eher mit der FPÖ als ÖVP zu vergleichen ist, möchte die Wohnbevölkerung der Schweiz begrenzen. Dafür verstecken sie ihre rechtsextreme Ideologie auch hinter Themen wie Klima und Nachhaltigkeit, wie Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne analysiert.

#2 Zahl des Tages

Vor einem Jahr hat das Sozialministerium den “Fonds zur Armutsbekämpfung” ins Leben gerufen, der mit privaten Spenden gefüllt werden sollte. Nun hat das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen Bilanz gezogen. Wie viel wurde bisher gespendet? Nichts. Kein einziger Cent. Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) will jetzt doch öffentliche Gelder in die Hand nehmen. Von 2026 bis 2028 sollen jährlich 10 Millionen Euro in den Fonds fließen, um neuen sozialen Initiativen eine Starthilfe zu verschaffen. Davon ausgehend sollen sich langfristige Projekten bilden, die selbstständig bestehen und damit den Staat entlasten sollen.

Wer aber auch wieder einmal nichts gespendet hat, sind die Überreichen. Studien zeigen immer wieder, dass sie gemessen an ihren Möglichkeiten deutlich weniger spenden als finanziell schwächere Gruppen. Freiwillige Spenden können zwar punktuell Probleme lösen und auch wichtige Projekte unterstützen, sie lösen aber keine strukturellen Probleme. Dafür braucht es demokratische und gerechte Politik, die sich nicht auf den guten Willen von Reichen verlässt, sondern Armut durch Umverteilung bekämpft. Zum Beispiel, indem sie Maßnahmen mit Steuern auf große Vermögen finanziert.

#3 Gegengelesen

Die Presse sagt Feiertagen den Kampf an. Sie wären überholt und ökonomisch nicht mehr tragbar. Die Argumentation dafür fällt aber leider auseinander, wenn man genauer hinsieht, so wie wir das für dich hier getan haben:

#4 MOMENT Live

Zum Abschluss des heutigen Morgenmoments noch einmal Übergewinne von Banken, eines unserer Lieblingsthemen. In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) geht es heute unter anderem darum, warum es an der Zeit wäre, den Banken ein bisschen auf die Nerven zu gehen.

Du kannst die Videos immer auch hier auf Youtube nachsehen.

Einen schönen Mittwoch und einen umso schöneren Feiertag wünscht dir

Luca

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