Guten Morgen!

Wie wir mit Männergewalt umgehen, was wir schnell gegen hohe Spritpreise machen können und ob ein Social-Media-Verbot wirklich die richtige Antwort ist - das und mehr findest du in diesem Morgenmoment. Heute von Lisa Duschek.

#1 Möchtest du das teilen?

Was passiert, wenn Frauen Gewalt öffentlich benennen? Eigentlich immer das gleiche. Barbara Blaha kommentiert die Kommentare, die auf einen ihrer Texte folgten.

#2 Hast du das gesehen?

Die Warnungen vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten nehmen zu, und aus der aktuellen Preiskrise könnte sich rasch auch eine Versorgungskrise entwickeln. Klar ist: Der Energieverbrauch muss sinken. Berechnungen des Momentum Instituts zeigen, dass ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen den Treibstoffverbrauch deutlich verringern kann. Während ein Pkw bei 130 km/h im Schnitt rund 7 Liter pro 100 Kilometer verbraucht, sind es bei Tempo 100 nur noch etwa 5,4 Liter – ein Minus von 22,6 Prozent.

Damit sparen Autofahrer:innen nicht nur Sprit, sondern auch Geld: Pro 100 Kilometer ergibt sich eine Ersparnis von rund 3 Euro bei Benzin und über 3 Euro bei Diesel. Auf längeren Strecken summiert sich das schnell zu zweistelligen Beträgen. Gleichzeitig senkt ein Tempolimit Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken.

Gerade in Zeiten drohender Energieknappheit wäre Tempo 100 daher eine wirksame und rasch umsetzbare Maßnahme zur Entlastung von Haushalten und zur Sicherung der Energieversorgung. Dass wir damit das Klima schützen und Verkehrsunfälle vermeiden gibt’s geschenkt noch dazu.

#3 Der Reihe nach

Österreich beschließt ein Social Media Verbot bis 14, um Kinder und Jugendliche besser vor Sucht, Druck und schädlichen Inhalten zu schützen. Die Umsetzung ist ab spätestens 2027 geplant, konkrete Details sind aber noch offen.

Während Befürworter:innen darin einen wichtigen Schritt gegen Cybermobbing und problematische Inhalte sehen, kritisieren andere die leichte Umgehbarkeit von Alterskontrollen sowie Risiken durch Überwachung und Datensammlung. Zudem ist Social Media längst Teil der Lebensrealität vieler Jugendlicher, weshalb ein Verbot auch an ihrer Alltagswelt vorbeigehen könnte.

Als Alternativen werden strengere Regeln für Plattformen – etwa bei Inhalten und Algorithmen – sowie ein stärkerer Fokus auf Medienkompetenz für alle Nutzer:innen diskutiert. Ob der vergleichsweise strenge Weg Österreichs tatsächlich mehr Schutz bringt oder neue Probleme schafft, bleibt offen.

Einen entspannten Wochenstart wünscht euch

Lisa

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