
Guten Morgen!
Schon 2025 haben wir darüber berichtet, dass eine ÖGK-Kassenleistung abgeschafft werden könnte. Nun ist es passiert. Nehmen wir die Klimakrise bitte endlich ernst, damit wir dazu nie sagen müssen, “wir haben’s ja gesagt!”. Deinen Morgenmoment schickt dir heute Lisa Wohlgenannt.
#1 Möchtest du das teilen?
Die nächste Bankenkrise könnte damit beginnen, dass Häuser nicht mehr versicherbar sind. Denn immer häufigere Extremwetterereignisse führen zu größeren Schäden und steigenden Versicherungsprämien. Droht uns wegen der Klimakrise also die nächste Bankenkrise? Leonhard Dobusch und Chiara Arena von der “Finanzwende” sprechen darüber in der neuen Ausgabe “Märkte, Macht & Mythen”.
#2 Lesetipp
2025 haben wir bereits darüber berichtet, nun ist es leider eingetroffen: Die Ganzkörper-Muttermalkontrolle in Wien ist keine ÖGK-Kassenleistung mehr. Die Vorsorge-Untersuchung, die häufig zwischen 100 und 230 Euro kostet, müssen die meisten Menschen nun selbst bezahlen. Was Expert:innen dazu sagen und wie es in anderen Bundesländern aussieht, liest du in diesem Beitrag.
#3 Grafik des Tages
Tränengas ist als Kriegswaffe verboten. Es kann die Haut verätzen, die Augen reizen, die Atmung erschweren, Übelkeit auslösen und vieles mehr. Es ist außerdem entzündlich. Erst kürzlich hat ein 15-jähriger Schüler in Frankreich eine Hand verloren, als eine Tränengaskartusche explodierte. Die Polizei darf die Chemikalie aber “zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung” einsetzen. Und das tut sie auch. Vor allem in Frankreich, wie “The European Correspondent” berichtet.

In Frankreich wird deutlich mehr Tränengas eingesetzt als in allen anderen europäischen Ländern zusammen. Das Land hat traditionell eine starke Protestkultur. Immer wieder macht sich Frankreichs Bevölkerung für die eigenen Rechte stark und geht dafür auf die Straße - für Arbeiterrechte, gegen die Teuerung oder zuletzt für bessere Bildung. Ein Grundrecht - doch auch zuletzt kam es dabei wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei, die oft besonders hart vorgeht. Auch mit Mitteln, die im Krieg verboten sind.
Tränengas ist eigentlich gar kein Gas. Es sind pulverförmige oder flüssige Reizstoffe, die sich meist wie ein feiner Nebel in der Luft verbreiten. Dabei greifen die Stoffe gezielt mehrere Sinne gleichzeitig an, erklärt Expertin Anna Feigenbaum gegenüber The European Correspondent.
Dieses Jahr werden weltweit 1,45 Milliarden US-Dollar Tränengas gehandelt. Bis 2030 soll der weltweite Verkauf sogar auf 1,87 Milliarden wachsen.
#4 Webtipp des Tages
Ob deine Mieterhöhung den gesetzlichen Vorgaben entspricht, kannst du beim neuen “Wertsicherungsrechner” der MieterHilfe überprüfen. Dort gibt es außerdem einen Mietenrechner und einen Betriebskostenrechner. Die MieterHilfe ist ein kostenloser Service der Stadt Wien und hilft Mieter:innen in Wien bei mietrechtlichen Fragen.
Mehr von MOMENT.at
Gestern war der Equal Pay Day. Zu diesem Anlass haben wir ein Experiment gewagt und Passant:innen gefragt, ob sie den Unterschied fair finden.
Ein schönes Wochenende wünscht dir
Lisa
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