
Guten Morgen!
Heute im Newsletter: Die wohl am wenigsten überraschende Erkenntnis über Männer, die Frauen verachten. Und ein lecker Sandwich. All das und ein bisschen mehr kommt heute von Sebastian Panny.
#1 Möchtest du das teilen?
Die Forderung der Politik nach schnellen Facharztterminen wird gerne belächelt. Dabei ist das Thema dazu viel zu ernst, schreibt Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne:
#2 So könnte es gehen
Deutschland ringt um ein moderneres Sexualstrafrecht. Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina und Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach (beide von den Grünen) werden bei der anstehenden Justizministerkonferenz das Prinzip “Nur Ja heißt Ja” fordern.
In vielen EU-Ländern gilt “Nur Ja heißt Ja” bereits in unterschiedlicher Form. Kern ist das Konsensprinzip: Sex ist einvernehmlich, wenn die Zustimmung durch Worte oder Taten ausgedrückt wird. Zu schweigen oder sich nicht zu wehren bedeutet nämlich keine Zustimmung. Bei sexualisierten Übergriffen gilt das im Strafrecht aber leider immer noch.
Österreich hat kein zeitgemäßes Sexualstrafrecht. Hier gilt: “Nein heißt Nein”. Das ist für Opfer sexualisierter Gewalt zu wenig. Nicht einmal jede zehnte angezeigte Vergewaltigung führt in Österreich zu einer Verurteilung. Nur 5 bis 15 Prozent werden überhaupt angezeigt.
Abgeordnete von SPÖ, NEOS und Grünen haben sich im November für den Grundsatz “Nur Ja heißt Ja” ausgesprochen. ÖVP-Ministerin Bauer will stattdessen Erziehungsanstalten für straffällige Jugendliche. Und wie steht die FPÖ zu “Nur Ja heißt Ja”? Sie ist dagegen, weil sie das Problem der strukturellen sexualisierten Gewalt gegen Frauen in Österreich als “Einwanderungsproblem” sieht.
Deutschland entscheidet im Juni über die Änderung. Auch in Österreich wird das Sexualstrafrecht in den kommenden Monaten neu bewertet. Ob sich die ÖVP umstimmen lässt, wird sich zeigen.
#3 Überraschung des Tages
Seit einigen Jahren spukt der Trend um “Tradwives” in sozialen Medien herum. Im Kern geht es dabei um die Rückkehr von Frauen zu extrem klischeehaften Rollenbildern: Zuhause bleiben, der Welt entsagen und sich nur um die Bedürfnisse des eigenen Mannes kümmern.
Der Trend hat viele Facetten. Jetzt hat eine neue Studie das Offensichtliche bestätigt: Männer, die sich Tradwives wünschen, schauen auf diese herab und sehen sie nicht als gleichwertig an. Aber was plappere ich hier so viel?! Ich verziehe mich in die Küche und lass Yasmin erklären, worum es geht:
#4 MOMENT Live
In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) wird unser Host Max heute über sein Steckenpferd (man beachte die Arme!) berichten: Gesundheit und Geld.
Denn, Spoiler: Je nachdem, wo du wohnst, desto (un)gesünder lebst du auch.
Du kannst die Videos immer auch hier auf Youtube nachsehen.
Einen gesunden Mittwoch
Sebastian
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