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Bauer-Opfer

Guten Morgen!
“Sollen sie doch Kinder kriegen” tönt es aus der Politik. Wir rufen zurück: Wie wäre es damit, die Basis dafür zu schaffen? Mehr dazu im Morgenmoment, geschrieben von Sebastian Panny.
#1 Möchtest du das teilen?
Eine Familienministerin, die tatsächlich für eine bessere Situation von Familien arbeitet - das wär doch was, oder? Doch Claudia Bauer dienen sie vor allem für launige Sager. Ahnung vom Alltag der Familien hat sie wenig, schreibt Natascha Strobl:
#2 In eigener großer Sache

Heute dürfen wir endlich verkünden, was seit einigen Monaten bei uns köchelt: Wir holen mit der re:publica das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur aus Berlin auch nach Österreich.
Am 2. und 3. Oktober verwandelt die re:publica Vienna die Brotfabrik Wien in einen Ort für Debatten und Keynotes mit internationalen Sprecher:innen. Partys und Konzerte am Abend komplettieren das Programm. Im Fokus stehen die wichtigsten Fragen rund um digitale Macht, demokratische Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Wandel.
Hier gibt es mehr Infos dazu. Falls du dir bereits Tickets sichern willst, kannst du das hier machen.
#3 Meme des Tages

Eigentlich hätte der VW-Vorstand dieses Jahr keinen Bonus kriegen sollen. Zumindest war das bis zum Herbst so. Dann ist plötzlich ein Netto-Cashflow von sechs Milliarden Euro in den Büchern aufgetaucht. Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Vorstand doch einen Bonus erhalten soll. So ein Glück aber auch!
Jetzt berichten Medien: VW will noch mehr sparen als bisher geplant. Möglicherweise müssen sogar Werke geschlossen werden. Die Pläne dafür haben die Führungskräfte sogar schon Mitte Jänner erfahren. Der Vorstand von VW soll also profitieren, während Beschäftigte in den kommenden Jahren um ihre Jobs fürchten müssen.
Wie hoch der Bonus für den Vorstand ausfällt, ist übrigens noch offen. Der Betriebsrat fordert jetzt auch einen Bonus für die Beschäftigten. Die haben nämlich auf einen Anteil des üblichen Mai-Bonus verzichten müssen.
#4 Besser wäre doch gegangen
Die mehrheitlich staatliche Verbund AG hat im Jänner einen günstigen Stromtarif angekündigt. Der „Österreich-Tarif“ lag teils weit unter den Preisen der Landesanbieter. Mit dem niedrigen Strompreis hätte der Verbund Druck auf andere Stromanbieter ausüben können. Es hätte somit ein Werkzeug der Regierung zur Strompreissenkung sein können.
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Denn der Verbund hat jetzt Details zum Österreich-Tarif veröffentlicht. Und die sind ernüchternd: Der Tarif bringt kaum Einsparungen. Der niedrige Strompreis von 9,5 Cent pro Kilowattstunde gilt nämlich nur für das erste Jahr. Danach steigt er auf 12,5 Cent. Der “Österreich-Tarif” verkommt zu einer Rabattaktion ohne nachhaltige Ersparnis.
„Sich für günstigen Strom auf gewinnmaximierende Stromkonzerne zu verlassen, ist wie den Wolf die Schafe hüten zu lassen. Der Verbund sollte keine Mogelpackung, sondern einen günstigen Stromtarif anbieten. Sonst wird die Bundesregierung bei ihrem Ziel scheitern, die Teuerung zu bekämpfen,” sagt Oliver Picek, Chefökonom am Momentum Institut, zu der Aktion.
#5 MOMENT Live
In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) geht es diesmal um einen der größten Feiertage der Welt - gestern hat nämlich das chinesische neue Jahr begonnen. Unser Host Max Leschanz stellt sich die Frage, wie eine Zukunft aussieht, in der wir uns von den USA ab- und China zuwenden.
Du kannst die Videos immer auch hier auf Youtube nachsehen.
Einen schönen Mittwoch und nachträglich ein schönes neues Jahr
Sebastian
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