Die FPÖ. Ein Versagen.

Guten Morgen!

Was nach dem Wahlsieg der FPÖ feststeht: Politik und Medien müssen vieles anders machen als üblich. Ein paar Vorschläge von uns gibts in deinem Morgenmoment. Den bringt dir heute Andreas Bachmann.

#1 Möchtest du das teilen?

Der Koalitionspoker ist in vollem Gange. Die üblichen Macht-Cliquen drängen sich nach vorne. Aber die demokratische Politik in Österreich muss einen Schnitt machen, kommentiert unsere Kolumnistin Natascha Strobl. Sie schlägt eine "Koalition der Vernunft" vor. Wie die aussehen könnte, liest du hier:

#2 Lesetipp

Warum konnte die FPÖ so groß werden? Es liegt auch an Medien. Die einen trommeln fleißig mit bei den Themen der FPÖ, wobei es fast immer “gegen die Ausländer” geht. Andere Medien geilen sich an der Angst vor der FPÖ auf und meinen, so die Demokratie zu schützen. Das Ergebnis ist das gleiche: Seit 40 Jahren laufen dieses Land und seine Medien der FPÖ hinterher und schreiben sie hoch, kommentiert Sebastian Panny.

#3 Girlmath

Frauen sind in den meisten westlichen Ländern höher gebildet als Männer. Und doch glauben 15-jährige Mädchen weniger an eigene Talente als gleichaltrige Burschen. Auch Eltern halten ihre Söhne oftmals für talentierter als ihre Töchter. Momentum-Chefökonomin Katharina Mader erklärt, welche Folgen das hat. 

#4 In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Semesterstart heißt für viele Studierende auch Wohnungssuche. Früher waren Wohnheime eine günstige Alternative. Wer heute in eines einzieht, muss dafür immer mehr zahlen. Um fast 50 Prozent stiegen die Preise hier in den vergangenen zehn Jahren. Die Kosten explodierten hier noch mehr als bei den normalen Mieten und liegen weit über der allgemeinen Teuerung.

Eine Folge davon: In einer Umfrage von EUROSTUDENT geben 3 von 10 Studierenden an, große oder sehr große finanzielle Schwierigkeiten zu haben. Vor Corona und Teuerung sagten das noch 2 von 10. Die Studie weist darauf hin, dass immer mehr junge Menschen wegen der Kosten gar nicht beginnen zu studieren.

“Angesichts dieser Teuerung bei den Wohnheim-Preisen wird Studieren zunehmend zum Privileg für die Wenigen – und die Vielen bleiben auf der Strecke”, sagt Leonard Jüngling, Inflationsexperte beim Momentum Institut. Der Zugang zu Bildung hängt immer mehr davon ab, wie viel Geld jemand hat. Die nächste Regierung muss dagegen etwas unternehmen.

Das Momentum Institut empfiehlt ein Konjunkturpaket für Wohnbau. Mieten sollten vom Verbraucherpreisindex ausgenommen werden. Und: Studierendenwohnheime sollten wieder gefördert werden. Denn die Wohnkosten zogen an, seit die staatliche Förderung für Studierendenwohnheime im Jahr 2011 ausgesetzt wurde.

Geld, das jetzt bei Ausbau und Instandhaltung günstiger Wohnheime fehlt. “Es gibt zwar mehr Luxusprojekte privater Anbieter am Markt, leistbarer Wohnraum für Studierende mit geringem Einkommen wird hingegen verschwindend knapp und renovierungsbedürftig”, so Jüngling.

#5 MOMENT Live

Unsere Live-Show läuft täglich von Montag bis Donnerstag ab 18 Uhr. Du kannst die Videos immer auch hier nachsehen. Den gestrigen Livestream mit Host Angela Alexa und Redakteur Sebastian Panny findest du hier.

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Andreas

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