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Null, nix, nada, nüscht

Guten Morgen!
Das Problemmedium “Heute” hat Journalismus noch immer nicht verstanden und tausende Millionäre zahlen in Frankreich keine Einkommenssteuer. Dafür gibt es Good News von unserer Seite. Deinen Morgenmoment serviert dir heute Simon Altorff.
#1 Möchtest du das teilen?
Auch in Österreich kommt endlich wieder eine Debatte über Erbschaftssteuern hoch. Von mächtigen und reichen Gegner:innen ist dafür aber ein schiefes Spielfeld dafür geschaffen worden. Barbara Blaha kommentiert.
#2 Altpapier
2025 haben insgesamt 25.095 Menschen die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen. Das Problemmedium “Heute” nutzt die Zahlen, um die menschenfeindliche Politik der ÖVP zu pushen.
#3 Hast du das gesehen?
13.335 Haushalte mit einem Immobilienvermögen von mindestens 1,3 Millionen Euro zahlten 2024 keine Einkommensteuer in Frankreich – während das Land gleichzeitig über Sparmaßnahmen bei Sozialleistungen, Bildung und Gesundheit streitet.
Wie das geht? Man kauft Immobilien und wartet, bis diese im Wert steigen. Solange man nicht verkauft, gilt das nicht als Einkommen, und man zahlt keine Steuern. Dazu kommen weitere legale Steuerschlupflöcher wie etwa Wohnsitze im Ausland.
Die Forderungen des französischen Finanzministeriums lägen längst am Tisch: eine Mindeststeuer für hohe Vermögen, weniger Schlupflöcher, mehr internationale Zusammenarbeit. Auch eine Steuer auf Wertzuwächse – also bereits vor dem Verkauf – steht im Raum. Noch im Oktober 2025 hat Frankreich allerdings gegen eine Vermögenssteuer gestimmt. In Österreich könnte die Petition der Grünen frischen Wind in die angestaubte Debatte bringen.
#4 Hast du einen Moment?
Das neue Buch von Barbara Blaha: „Funkenschwestern - Wie Feminismus alles besser macht“ ist auf Platz 2 der österreichischen Bestseller-Liste eingestiegen. Alle Informationen und Bestellmöglichkeiten dazu findest du hier:
Ich hoffe, du wirst heute reich!
Simon
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