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Psychotherapie für alle?

Guten Morgen!
Das heutige Top-Thema ist kein leichtes, aber es ist wichtig darüber zu schreiben. Und wer das Gefühl hat, es gibt zu viele Autos in der Stadt, liegt goldrichtig! Aber es scheint, als würden gerade junge Menschen immer häufiger aufs Auto verzichten. Dein Morgenmoment kommt heute von Simon Altorff.
#1 Möchtest du das teilen?
Wie betäubt und vergewaltigt man seine Partnerin? In Chatgruppen mit teils über 70.000 Mitgliedern tauschen Männer sich darüber aus. Videos der Taten werden millionenfach angesehen. Deutsche Journalistinnen haben das aufgedeckt, auch ein Fall in Österreich kam so ans Licht. Ist es der einzige? Haben Polizei und Justiz das Thema auf dem Schirm? Was tun sie, um die Täter zu stoppen?
#2 Geht noch besser
Das Auto wird für junge Menschen in Wien immer unwichtiger. 21- bis 30-jährige legen nur noch 13 % der Wege motorisiert zurück. Vor zehn Jahren waren es noch 22 %.
Der Rückgang ist vor allem auf das veränderte Verhalten von jungen Männern zurückzuführen. Unter ihnen fahren heute zwei Drittel weniger mit dem Auto. Junge Frauen fuhren aber davor schon weniger Auto. Die Männer haben also aufgeholt.
Das hat nachhaltige Auswirkungen, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Wer unter 30 auf das Auto verzichtet, verzichtet laut Untersuchungen auch nach dem 30. Lebensjahr meist darauf. Das Mobilitätsverhalten von Eltern prägt auch das ihrer Kinder.
In Wien besitzen mittlerweile 60 % der 21–30-Jährigen gar kein Auto mehr. Sie gehen vor allem zu Fuß, nehmen Öffis oder das Rad. Mit dem Nutzungsverhalten ändern sich auch die Bedürfnisse – und der Auftrag an die Politik: Der Ausbau von Rad- und Fußwegen und den Öffis muss zur obersten Priorität werden. Die weniger wichtig werdenden Autos sollten auch weniger Platz und Ressourcen bekommen. Zuletzt sind aber ausgerechnet die Preise für Öffi-Tickets stark gestiegen – viel mehr als etwa die Parkticket-Preise. Und auch der U-Bahn-Ausbau wurde gebremst.
#3 Besser geht doch
Seit diesem Jahr ist die klinisch-psychologische Behandlung bzw. Psychologische Therapie eine Kassenleistung. Was du beachten musst, erfährst du im folgenden Artikel.
Dienstägliche Grüße,
Simon
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